Akzeptanz Konflikt Coach Agression
Akzeptanz Konflikt Coach Agression
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Zusätzliche Informationen zu Abwehrmechanismen

Diese Auflistung folgt Anna Freud und der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD).Quelles Wikipedia

  • Unterdrückung/Verdrängung: Verdrängung ist ein Abwehrmechanismus, der vor allem die Aufgabe hat, das Ich vor einem bedrohlichen Einfluss zu schützen. Wie die Dissoziation radiert auch die Verdrängung keine Erinnerungen aus, sie erschwert nur die bewusste Erinnerung an ein Erlebnis. Unerwünschte Es-Impulse, die ein Gefühl von Schuld, Scham oder das Herabsetzen des Selbstwertgefühls hervorrufen, werden durch Ich und Über-Ich in das Unbewusste verdrängt. Von dort aus können sie allerdings in Träumen oder als unbewusste Ersatzhandlungen wieder zutage treten. Freuds Begriff der Repression muss vom Begriff der Unterdrückung (Suppression) unterschieden werden, denn wenn wir bestimmte Gedanken, Handlungen und Wünsche unterdrücken, sind wir uns ihrer die ganze Zeit über bewusst.
  • Reaktionsbildung: Gefühle oder Motive werden durch entgegengesetzte Gefühle/Motive niedergehalten (z. B. Mitleid statt aggressiver Impulse oder Hassgefühle, wenn Liebesgefühle gefährlich erscheinen). Dies muss abgegrenzt werden zu einer bewusst ablaufenden Unterdrückung (z. B. wenn ein Arzt eine attraktive Patientin körperlich untersucht).
  • Regression: Es erfolgt ein überwiegend unbewusster Rückzug auf eine frühere Entwicklungsstufe der Ich-Funktion, in der ein niedrigeres organisiertes Verhalten noch funktioniert hat (Trotzverhalten, Fresslust, Suche nach Versorgung). Probleme mit regressivem Verhalten werden ebenfalls durch andere Mechanismen abgewehrt.
  • Progression: ist das Gegenstück zur Regression. In einer gefährlichen Situation verhält sich jemand in einer erwachsenen Weise. Es findet eine Flucht in spätere Entwicklungsstadien statt. Zum Beispiel, wenn die Mutter einer Zehnjährigen nicht mehr da ist, kümmert sie sich um jüngere Geschwister und wird zum Mutterersatz. Wenn die Belastung vorüber ist, kann es zu einer Regression über das Ausgangsniveau hinweg kommen.[3]
  • Verleugnung: Im Unterschied zur Verdrängung wird nicht ein konfliktreicher innerer Wunsch abgewehrt, sondern ein äußerer Realitätsausschnitt verleugnet, also in seiner Bedeutung nicht anerkannt. Beispielsweise werden Veränderungen in der Umgebung zwar wahrgenommen, aber ihre reale Bedeutung wird emotional nicht erlebt und rational nicht anerkannt.
  • Vermeidung: Triebregungen werden umgangen, indem Schlüsselreize vermieden werden.
  • Verschiebung: Phantasien und Impulse werden von einer Person, der sie ursprünglich gelten, auf eine andere verschoben, so dass die ursprünglich gemeinte Person unberührt bleibt (z. B. Aggression gegen eine tadelnde Autoritätsperson wird in Form von Beschimpfungen oder Tritten als Aggressionsverschiebung an einem Hund ausgelassen), oder ursprünglich vorhandene Zusammenhänge werden ausgeblendet und neue hergestellt. Dieser Vorgang ist insbesondere am Phänomen der Tierquälerei beteiligt.
  • Spaltung: Inkompatible Inhalte werden auf mehrere Objekte verteilt. Sowohl die Objekte als auch das Selbst werden in „gut“ und „böse“ oder „schlecht“ aufgeteilt. „Gute“ Anteile werden idealisiert, „böse“ oder „schlechte“ werden entwertet, verdammt oder dämonisiert.
  • Verneinung: Negierung eines Sachverhalts. Im Gegensatz zur Reaktionsbildung wird ein Gefühl oder eine Einstellung nicht durch deren Gegenteil ersetzt, sondern nur deren Vorhandensein verneint („Ich empfinde überhaupt nichts für XXX“).
  • Ungeschehenmachen: Einsatz faktisch unwirksamer Handlungen und Rituale (z. B. auf Holz klopfen), denen eine symbolische Kraft zugeschrieben wird, mit dem Ziel, Strafe bei Verbots- und Gebotsübertretungen abzuwenden.
  • Projektion: Eigene psychische Inhalte und Selbstanteile (vor allem Affekte, Stimmungen, Absichten und Bewertungen) werden anderen Personen zugeschrieben. Der Triebimpuls wird auf ein Objekt projiziert wie bei einer optischen Projektion.
    • Projektive Identifizierung: Kombination von innerpsychischen und interpersonellen Vorgängen, bei dem das Gegenüber (unbewusst) so beeinflusst wird, dass es bestimmte Erwartungen erfüllt. Negative Selbstanteile (in der Regel Aggressionen) werden erst abgespalten, dann auf das Gegenüber projiziert – wenn das Gegenüber sich unbewusst mit den abgespaltenen, projizierten Anteilen identifiziert und so handelt, wie es der Erwartung entspricht (z. B. aggressiv) werden durch diese Externalisierung unangenehmer oder unerträglicher Selbstanteile so innere Konflikte in der Außenwelt inszeniert, um das innerpsychische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, was jedoch die Beziehungen zu anderen stark belasten kann. Es handelt sich um einen für sogenannte Borderline-Störungen typischen Abwehrmechanismus, der die Schwierigkeiten, sich der Psychodynamik der Betroffenen gegenüber abzugrenzen, besser verständlich macht.
  • Introjektion und Identifikation: Wehrt Angst vor Bedrohungen von außen ab. Durch das Einverleiben äußerer Einflüsse wie bestimmtes Verhalten, Anschauungen, Normen oder Werte einer anderen Person in die Ich-Struktur, sodass das Individuum sie nicht mehr als Bedrohungen von außen erleben muss.
    • Identifikation mit dem Aggressor: Bei einem gewaltsamen Übergriff bzw. einer psychischen Grenzüberschreitung wird die Verantwortung für das Geschehen sich selbst zugeschrieben und/oder die Einstellung oder das Verhalten eines Angreifers übernommen. Beides dient der Abwehr unerträglicher Angst- und Hilflosigkeitsgefühle und einer symbolischen Rückerlangung von Kontrolle.
  • Surrogierende Abwehrmechanismen
    • Intellektualisierung: Entfernung vom unmittelbaren konfliktuösen Erleben durch Abstraktionsbildung und theoretisches Analysieren (z. B. abstrakte Gespräche über das Wesen der Liebe; Fachsimpeln unter Ärzten oder Therapeuten über schwierige Patienten oder solche, die in ihrem Leid als psychische Belastung erlebt werden), Philosophieren über Dinge, die eine verborgene emotionale Bedeutung für die Person haben.
    • Rationalisierung: Rational-logische Handlungsmotive werden als alleinige Beweggründe für Handlungen angegeben oder vorgeschoben. Gefühlshafte Anteile an Entscheidungen werden ignoriert oder unterbewertet.
    • Sublimierung oder Sublimation: Nicht erfüllte Triebwünsche werden durch gesellschaftlich höher bewertete Ersatzhandlungen ersetzt und damit befriedigt (Kunst, Wissenschaft, Musik, Sport, exzessive Arbeit). Typischerweise eignen sich für bestimmte Wünsche bestimmte Sublimationstechniken besonders gut. So werden aggressive Triebe oft durch Sport sublimiert, sexuelle Wünsche durch Beschäftigung mit schönen Künsten oder kindliche Neugierde durch wissenschaftliche Forschertätigkeit. Sublimierungen erfüllen die Befriedigung der Triebwünsche oft gut und werden dann nicht als psychopathologisch angesehen. Nach Freud ist die Sublimierung ein wichtiger Motor für die Kulturentwicklung.
  • Abwehr unter Beteiligung körperlicher Symptome
    • Somatisierung: Nicht-Wahrnehmen eines Konflikts in seiner eigentlichen Gestalt, sondern in Form körperlicher Beschwerden. Diese haben jedoch keine symbolische Beziehung zum Konflikt.
    • Konversion: Umlagern eines psychischen Konflikts auf somatische Symptome, die eine symbolische Beziehung zum Konflikt haben. Entspricht dem früheren Hysteriebegriff (hysterische Blindheit, Lähmung).
  • Abwehrmechanismen des Affekts
    • Affektualisierung: Ein Ereignis oder Verhalten wird dramatisiert.
    • Entwertung/Idealisierung: Objekte werden unbewusst entwertet oder überhöht.
    • Affektisolierung: Fehlen oder Dämpfung eines normalerweise spontan auftretenden Gefühls in einer bestimmten Situation. Der Nachweis eines isolierten Affektes dient therapeutisch auch der Bewusstmachung und rationalen Betrachtung bestimmter gefühlsintensiver Reaktionen.
  • Aggressive Abwehrmechanismen
    • Autoaggression: Aggressive Impulse werden gegen die eigene Person gerichtet und treffen so nicht die Person, der sie ursprünglich galten, um die Beziehung zu dieser Person nicht zu gefährden. Das interpersonelle Feld wird so von Störungen freigehalten, ein interpersoneller Konflikt wird zulasten eines intrapsychischen Konflikts vermieden.
  • Isolierung: Ein unerfüllbarer Wunsch wird dadurch bewältigt, daß er in entstellter Form befriedigt wird, wobei er als fremd, nicht der eigenen Person zugehörig, erlebt wird. Isolierung tritt häufig bei Zwangsneurosen auf, wo zum Beispiel die Zwangsvorstellung, andere Leute könnten auf der Straße tot umfallen, an die Stelle eines vom Ich nicht annehmbaren Todeswunsches gegen den Vater tritt.
    • Gefühlsblockaden als Reaktion auf Gefahr: Unter dem Einfluss eines traumatischen Ereignisses, zum Beispiel, wenn jemand einen nahen Angehörigen verliert, kann es zu einer Blockierung aller Affekte und Stimmungen kommen, also zu einer Extremform der Isolierung vom Affekt.[4]
  • Objektneutralisierung: Objekte werden für unwesentlich, unattraktiv und unwichtig gehalten. Damit wird vermieden, dass es im interpersonellen Feld zu intensiven Beziehungen kommt, deren Auswirkungen unangenehm sein könnten (z.B. wenn man droht verletzt oder gekränkt zu werden).[5]
  • Selbstneutralisierung: In einer gefährlichen Situation hat die Person das Gefühl, selbst unwichtig zu sein. Wichtig sind nur die zu erreichenden Ziele. Bei Depressiven kann die Selbstneutralisierung vor Selbstvorwürfen schützen (wer sich selbst nicht wichtig nimmt, braucht sich keine Vorwürfe zu machen). [6]
  • Derealisation/Depersonalisation: Treten bei Gefahr auf und haben einen Bezug zu den Frühstörungen.[7]
    • Depersonalisation: Es kommt zur Veränderung der Körperwahrnehmung (z.B. Teile des Körpers werden in der Größe oder, wie bei Magersüchtigen, die gesamte Körpermaße werden verändert wahrgenommen). Hat oft das Ziel ein Umsetzen von (i.d.R. aggressiven) Impulsen in motorisches Handeln zu erschweren.
    • Derealisation : Umwelt wird verändert erlebt. Die Art, wie sich die Umwelt verändert, kann Symbolgehalt haben. Manchmal wird die Umwelt als bedrohlich erlebt, wobei aggressive Impulse in die Umgebung projiziert werden.

Grundkonflikte nach der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD)

Die psychodynamische Betrachtungsweise sieht die Grundkonflikte als Bestandteil der menschlichen Entwicklung unter dem Blickwinkel der Konfliktverarbeitung. Dabei unterscheidet die OPD acht Grundkonflikte, nach denen acht Konflikttypen bestimmt werden können. Um eine Behandlungs-Diagnose zu stellen, wird der Patient gemäß dem Stand seiner Entwicklung und Reifung in die vorgegebenen und umschriebenen/operationalisierten Konflikttypen eingeordnet. Eine eindeutige Zuordnung eines Menschen zu einem einzigen Konflikttypus ist oft nicht möglich, weil häufig mehrere Grundkonflikte gleichzeitig noch unzureichend bewältigt wurden.

1. Abhängigkeit vs. Individuation: In einem Extrem würde ein Mensch mit diesem Grundkonflikt eine Abhängigkeit erzeugende Beziehung suchen als „willkommene Abhängigkeit“. Im anderen Extrem eine emotionale Unabhängigkeit aufbauen und die Bindungswünsche unterdrücken.

2. Unterwerfung vs. Kontrolle: In einem Extrem nimmt der Mensch die Gegebenheiten hin als Schicksal, dem er sich fügt, dabei sind Erleben und Verhalten geprägt von Gehorsam und Unterwerfung. Im anderen Extrem bestimmen Kontrolle und Auflehnung („Bekämpfen“) das Erleben und Verhalten.

3. Versorgung vs. Autarkie: In einem Extrem führen Versorgungs- und Geborgenheitswünsche zu starker Abhängigkeit und der Mensch wirkt passiv und anklammernd. Im anderen Extrem nimmt der Mensch keine Hilfe an und wehrt die Wünsche nach Hilfe ab, indem er sich als anspruchslos darstellt. In einer altruistischen Konfliktverarbeitung bekommen Andere die Versorgung, nach der er sich selbst unbewusst sehnt.

4. Selbstwert vs. Objektwert: Es bestehen Selbstwertkonflikte, die im einen Extrem als Minderwertigkeit erlebt werden, während Andere aufgewertet oder idealisiert werden. Im anderen Extrem werden kompensatorische Anstrengungen erbracht, die das Selbstbild bis hin zum Größenwahn stützen, während Andere abgewertet werden.

5. Über-Ich- und Schuldkonflikte: Im einen Extrem führt die Schuldübernahme bis zur masochistischen Unterwerfung. Im anderen Extrem sieht der Mensch die Schuld nur beim anderen, wobei ihm jegliche Form eines eigenen Schuldgefühls fehlt.

6. Ödipal-sexuelle Konflikte: Im einen Extrem nimmt der Mensch seine Erotik und Sexualität nicht wahr, im anderen Extrem bestimmt sie alle Lebensbereiche, ohne dass eine Befriedigung gelingt. Dies meint nicht sexuelle Funktionsstörungen anderer Herkunft.

7. Identitätskonflikte: Bei sonst hinreichenden Ich-Funktionen übernimmt der Mensch die Geschlechts-, Rollen oder Gruppenidentität anderer oder überspielt die Identitätsambivalenz kompensatorisch.

8. Fehlende Konflikt- und Gefühls- Wahrnehmung: Bei diesem Grundkonflikt werden Konflikte, Gefühle und Bedürfnisse bei sich und anderen nicht wahrgenommen oder sie werden durch sachlich-technische oder philosophische Beschreibungen ersetzt.

 

Folgendes sind Anregungen und keine Ratschläge (denn auch Ratschläge sind Schläge):

  1. Sorge dafür, dass das was Du tust Spass macht (Empfohlen Buch Fish)
  2. Das Leben ist zu kurz um es nicht zu geniessen. Richte den Fokus auf Möglichkeiten Genuss zu haben (Einstellung)
  3. Mögliche Motivatoren sind Peace Pleasure Pride Profit - daraus ziehst Du Genuss (Spass, Glück, Erfüllung, etc.)
  4. Teile Deinen Genuss mit Anderen und benachteilige Niemanden durch Deinen Genuss (auch Dich nicht)
  5. Träume, schaffe Möglichkeiten und generiere Ziele daraus, sie bringen Dich auf Deinen Herzensweg
  6. Sei trotz Planung offen für die wundervollen Zeichen und Möglichkeiten die Dir das Leben bietet und gehe Deinen Weg flexibel
  7. Wähle erst die richtigen Dinge danach tue sie richtig. Die falschen Dinge richtig machen, nutzt nicht viel. Wenn Du nicht weisst was richtig ist, ist das stimmig was Dir Dein Herz sagt.
  8. Plane was planbar ist (z.B. Effizienz von Routine) nach Wichtigkeit und Dringlichkeit (siehe z.B. Eisenhower)
  9. 80% der Ergebnisse sind mit 20% Aufwand zu erzielen. Richte den Fokus auf die 20%-Tätigkeiten
  10. Gehe vom Groben ins Detail und teile grosse Dinge in machbare Schritte auf
  11. Sei Dir treu und nutze das für Dich richtige Vorgehen, nutze aber ein System
  12. Sei prägnant (kurz mit hohem Bedeutungsgehalt = effektiv)
  13. Sei präzise (genau und korrekt = weniger Missverständnisse = effizient)
  14. Sei ausschweifend, spielerisch, ausprobierend und lust- sowie phantasievoll
  15. Du bist nicht alleine auf dieser Welt, nutze diesen Vorteil (Delegieren, Fragen, Hilfe holen)
  16. Du bist anders als alle anderen, nutze diesen Vorteil (andere haben für Dich hilfreiche Fähigkeiten)
  17. Verschwende keine Zeit anderer (indem Du z.B. zu spät kommst) dann tun sie es auch nicht mit Dir
  18. Reflektiere und entwickle Dich
  19. Versuche weniger zu arbeiten aber mehr Ziele zu erreichen?
  20. Delegiere indem Du Ziele vorgibst und Prozesse zur Erreichung offen lässt
  21. Anstelle "ja" oder "nein", "ja aber" sagen. "Ja" = andere annehmen, "aber" = sich wahrnehmen
  22. Höre auf Leute die schlauer sind als Du aber mach was Du willst
  23. Wenn Du an eine Kreuzung kommst, nimm sie

kreuzung

 

Auf meinen Seiten finden Sie viele Informationen, wenn Sie eine Beratung wünschen, wie Sie Ihren Weg gehen können Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bedürfnisse, Emotionen und Verhalten:

stress emotionen verhalten bedürfnisse angst wut wückzug ohnmacht

Fordere Dich...

  • Klarheit – Finde heraus, was Deine wirklichen Interessen sind. In welche Richtung willst Du? Überlege, wovon Du mehr und wovon Du weniger haben möchtest. Diese Klarheit lässt Dich entschlossener werden. Es ist auch erlaubt alles zu wollen, aber dann musst Du auch mehr dafür tun und wenn es nur mehr Vertrauen in die Zukunft ist.
  • Schwächen kennen – Erkenne Deine Defizite. Nicht um Dich damit fertig zu machen, sondern damit Du weisst, wo Du noch dazulernen kannst oder wo Du Unterstützung brauchst oder auch einfach um sie bewusst zu akzeptieren.
  • Blockaden – Erkenne die eigenen Verhinderungs- und Verdrängungsmechanismen, mit denen Du dich selbst austrickst und die dafür sorgen, dass Du nicht ins Handeln kommst. Sobald Du erkannt hast, wie Du dich selbst ausbremst, kannst Du Deinen Verhinderern etwas entgegen setzen.
  • Ängste überwinden – Die meisten Dinge, die uns wirklich voranbringen, machen uns erst einmal Angst. Nur wer seine Angst überwindet, kann vorankommen. Sich seinen Ängsten zu stellen, sie aushalten zu lernen und sie zu überwinden, das gehört zu den schnellsten Wegen zum Erfolg. Es gilt die erkannten Grenzen zu überschreiten, dies in einem Mass das verkraftbar ist.
  • Integrität – Wenn Du Dir was versprichst, dann halte das Versprechen auch – ohne wenn und aber.
  • Keine Ausreden mehr – Hör auf, Ausreden und Entschuldigungen zu suchen, die erklären, warum Du noch nicht hast, was Du Dir wünscht. Das bringt Dich nicht weiter. Suche lieber nach Lösungen, wie Du trotzdem bekommen kannst, was Du dir wünschst.
  • Handeln, handeln, handeln – Überwinde Dich. Strenge Dich wirklich an. Springe über Deinen Schatten. Traue Dich. Und halte durch. Auch wenn es manchmal schwer ist.
  • Ich bin - folge dem Muster "dem Gedanken folgt das Wort welches über die Tat zur Erfüllung kommt" und beginne mit dem Gedanken: ich bin... (z.B. ich bin verliebt).


...und respektiere Dich

  • Erfolge sehen – Sieh und feire Deine Erfolge, auch wenn sie noch so klein sind. Frage immer wieder: “Was war heute gut? Was habe ich heute gut gemacht? Was habe ich heute gelernt?”
  • Nicht vergleichen – Vergleiche Dich nicht mit anderen Menschen, sondern höchstens mit der eigenen Leistung von gestern.
  • Lerne– Verzeihe Dir selbst Deine Fehler und Unzulänglichkeiten, denn es gibt keine. Alles trägt dazu bei, die Erfahrungen zu machen welche Du in Deinem Leben benötigst. Machst Du einen Fehler, dann erkenne ihn und lerne daraus, dann hatte er einen Sinn, dass Du ihn gemacht hast.
  • Selbstrespekt – Erweise Dir selbst dafür Respekt, dass Du an Deiner Entwicklung arbeitest und nicht aufgibst.
  • Verständnis – Sei gütig mit dir selbst und habe Verständnis mit dir. Aber ohne in Selbstmitleid zu verfallen oder das Verständnis als Ausrede zu benutzen, warum man etwas nicht tun kann.
  • Freundlichkeit – Rede nett und freundlich mit dir selbst. Unterbreche gemeine innere Stimmen. Fordere auch in Deinem inneren Dialog höfliche Umgangsformen ein. Sei kritisch aber nicht gemein.
  • Mut machen – Rede Dir gut zu, wenn Du mal frustriert oder schlecht drauf bist. Ermuntere Dich, feure Dich selbst an und mache Dir Mut. Sag Dir, dass es ok ist, sich mal schlecht zu fühlen, solange man die Gefühle nicht verdrängt, ihnen aber auch gleichzeitig keine zu große Bedeutung beimisst.

 

© Christoph Stamm, Läbertenstrasse 7, Lostorf

Achtsamkeit:

  1. Ruhe- zur Ruhe kommen – Konzentration, Atem - "die Seeoberfläche ruhig, glatt werden lassen" = Refelektion ermöglichen
  2. Erkennen– Absichtslos, Offen, nicht werten, Mental benennen, Wirklichkeit (nicht Angst/Erwartung/…) = öffnen/in Kontakt mit Dir und dem Jetzt, keine Aktion einleiten, genau hinsehen evtl. aus verschiedenen Blickwinkeln ! vermehrt genauer be(ob)achten (beim Erkennen «schaue ich» und beim Erkunden tauche ich tief ein), sofern erkennen schwierig, ausprobieren und dabei achtsam sein
  3. Gestatten– wohlwollend erlauben, dass das was ist da sein darf OHNE Wertung – bewusster Entscheid, werde zum Beobachter = Wiederstand niederlegen = Ja sagen zu Dir und Deinem Empfinden/Erleben/Situation ! nicht identifizieren (ich fühle,spüre : nicht ich bin), sein dürfen -> beinhaltet Akzeptanz = aussichtsloses Verlangen / unnötigen Kampf einstellen. Es heisst nicht alles «zu erdulden».
  4. Erkunden– neugierig, liebevoll, vielseitig, mühelos. Körper (Muskeln, Organe, Haut, …), Empfindungen (Wärme, Anspannung, Reue, Liebe, Alleingelassen… ), Gefühle (Fröhlichkeit, Emotionen, Ekel, Geborgenheit, Hass, ..), Gedanken (Meinung, Ansicht, Wertung, Beurteilung, Urteil, Gedankengang, …) Prinzipien und Gesetze die Dich lenken, Motive die mich veranlassen so zu agiren/reagieren. Konsequenzen die ich oft erfahre/erlebe ! nicht identifizieren, nicht in eine Wertung oder ein Gefühl Energie geben, «nur sammeln»
  5. Nötig haben– positiv, liebevoll, realistisch, Ist-bezogen, nicht «festbeissen» (Schlaf, Hilfe, Ausbildung, Rat, Umarmung, Handlungsimpuls/Handlung, Toleranz, Geduld, …) = erkennen was ich im Jetzt benötige – (ich bin nicht mein Problem, nicht an Negativem festklammern)
  6. Tat– gedanklich feststellen: was kann / will ich tun (Motive/ Prinzipien/ Gesetze belassen/verändern, Wunsch/ Bedürfnis «befriedigen», neue Handlungsimpulse ausprobieren, für mehr Schlaf sorgen, …)

Regent = Eigentümer, Besitzer, Herrscher (ich bin mein Eigentümer)

 

Die Regent Methode ist eine Erfindung von Christoph Stamm und ist sein geistiges Eigentum und unterliegt dem Urheberrecht. 

Das Urheberrecht gewährt dem Rechtsinhaber das ausschliessliche Recht zu bestimmen, ob, wann und wie sein Werk verwendet werden darf, also ob das Werk wiedergegeben, übersetzt, bearbeitet, verbreitet, verkauft, aufgeführt oder gesendet werden darf.

Das Urheberrechtsgesetz kennt aber auch gewisse Schranken zugunsten der Nutzer und Konsumenten. So dürfen diese beispielsweise veröffentlichte Werke zum Eigengebrauch nutzen (also z.B. privat oder unter eng verbundenen Personen wie Verwandten und Freunden).

Die Regent Methode kann bei Christoph Stamm - chris-coaching.ch erlernt und die Anwendung begleitet werden. Die Informationen die hier veröffentlicht sind, dürfen selbstverständlich, wie oben beschrieben, für die eigene Anwendung benutzt werden. Sie können z.B. die oben stehende Anregung ausdrucken und mit sich in Ihrem Portemonaie mitführen. Eine Veröffentlich ist nicht gestattet. Eine Verlinkung oder ein Verweis auf meine Seite ist gestattet, jedoch ohne 100%-ige Wiedergabe des Inhaltes auf einem anderen Medium (Internet, Papier, ...).

 

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© Christoph Stamm, Läbertenstrasse 7, Lostorf

Mögliche Lösungen bei Konflikten:

konflikt

 

1. Lösung durch Kommunikation

Kommunikation unzufriedener Personen:

  • stärkeren Austausch von negativen Kommunikationsinhalten (Abwertungen, sarkastische, verächtliche Bemerkungen, Nichtübereinstimmungen, Zurückweisungen, defensive Bemerkungen, Rückzugsverhalten usw.)
  • höhere Wechselseitigkeit negativer, Verhaltensweisen, die eher zu negativen Eskalationen (Aufschaukelungsprozesse) führen und in der Regel eine hohe Vorhersagbarkeit aufweisen - d.h., der eine Partner reagiert mit großer Wahrscheinlichkeit mit eingeschliffenen, berechenbaren Verhaltensweisen auf Kommunikationssignale des anderen.
  • höhere Inkonsistenz zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation (Gestik, Mimik, Körperhaltung etc.) gekennzeichnet, und häufig sind verbale Äußerungen mit nonverbal negativen Botschaften gekoppelt. Während zufriedene Paare z.B. häufiger verbal negativ und nonverbal positiv auf ihren Partner eingehen (z.B. eine Kritik wird mit einem verzeihenden Lächeln begleitet), zeigen unzufriedene Paare das gegenteilige Muster (eine verbal positive Botschaft wird mit nonverbal negativen Signalen begleitet; z.B. ein Kompliment an den Partner wird während des Zeitungslesens gemacht).
  • höhere Diskrepanz zwischen beabsichtigtem Inhalt (dem, was man dem Partner sagen möchte) und der wahrgenommenen Wirkung vor (dem, was beim Partner als Botschaft ankommt). Unzufriedene Paare beurteilen positiv gemeinte Kommunikationsinhalte ihres Partners häufiger neutral oder negativ und haben insbesondere Mühe, nonverbale Botschaften richtig zu entschlüsseln und zu interpretieren.

Kommunikation zufriedener Personen:

  • mehr positive Affekte (Gemütserregungen wie Empathie, Wärme, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit etc.),
  • mehr soziale Verstärkung (Zustimmung, Übereinstimmung, Versicherung, etc.),
  • mehr versöhnende und die Kommunikation erleichternde Handlungen (Themenwechsel, Humor, Akzeptanz, Paraphrasierungen etc.),
  • ein stärkeres Engagement bei Problemlösungen (Ausprobieren, Informationssuche, Informationsweitergabe)
  • Konsistenz in der verbalen und nonverbalen Kommunikation (authentisch=echt)

2. Lösung durch Beachten von Nähe und Distanz-Bedürfnissen

nd_ebenen

Partner machen ihre Pendelbewegungen zwischen Bedürfnissen nach mehr Nähe oder nach mehr Raum meist nicht synchron. Sie müssen diese deshalb notwendigerweise immer wieder von neuem auf einander abstimmen. Diese Notwendigkeit beinhaltet ein grosses Konfliktpotential. Sie kann nur erfolgreich gemeistert werden, wenn Partner lernen, diesen Tanz bewusst zu tanzen, wenn sie über funktionale, eingeübte Kommunikationsmittel verfügen und wenn sie zu einem gewissen Grad kompromissfähig sind, sich auch mal Unterordnen können oder Delegation zulassen. Das partnerschaftliche Gebäude kann nur mit intakter mittlerer Ebene auf Dauer funktionieren, sie soll es den Partnern ermöglichen, mit der eigenen Position vom anderen gesehen, gehört und respektiert zu werden, auch dann, wenn diese Position sich von derjenigen der/s Partner/in unterscheidet. Die Erfahrungen des sich gesehen und gehört Fühlens, der Gleichberechtigung, der Gegenseitigkeit, vertiefen die basale Partnerschaftsebene (Liebesgefühl und Bindung) und sind für das langfristige Gelingen von Partnerschaft von entscheidender Bedeutung.

3. Wahren und Schaffen von Intimität

Intimität erlaubt Partnern innersten Anteile, tiefsten Gefühle, verletzlichsten Seiten in Beziehung einzubringen und sich dabei wohl, erfüllt und verankert zu fühlen und bildet ideale Grundlage für fruchtbare Klärung von Konflikten und Aufarbeiten von emotionalen Verletzungen / Missverständnissen.

4. Verbindende Wahrnehmung schaffen

den anderen sehen, hören und respektieren. In der Kommunikation z.B. "Ich höre von Dir, dass Du ärgerlich bist, ich habe verstanden, dass Du dich gekränkt fühlst".

Fallen:

  • destruktive Kritik (verallgemeinernde, negative Bemerkungen: z.B. "Du machst das ja sowieso nie"),
  • verächtliche, den Partner abwertende Bemerkungen (z.B. "Aha, plötzlich interessierst Du Dich für andere Leute"),
  • defensive Kommunikationsmuster (häufiges Sich-Verteidigen bei gleichzeitigen Gegenangriffen und Rechtfertigungen; z.B. "Wieso soll ich das tun, Du gibst Dir ja auch keine Mühe, mir etwas zuliebe zu tun, und überhaupt...") sowie
  • Rückzug aus der Kommunikation und Gesprächsverweigerung (sich abwenden, rausgehen, den Partner ins Leere gehen lassen).

5. Erlangen von Problemlösungs- / Stressbewältigungs-Kompetenz

Kompetenz, Alltagsprobleme effizient lösen zu können sowie die Alltagsbelastungen wirksam bewältigen zu können.

Themen hier drin sind:

  • Fähigkeiten, welches Wissen und Können haben sie um tägliche Herausforderungen zu meistern
  • Abhängigkeit, wie Abhängig sind sie von anderen oder stehen sie auf eigenen Beinen
  • Forderungen, Gleichgewicht von Geben und Nehmen, Forderungen realistisch
  • Erwartungen, sind sie erwartungsfrei? Ihre Erwartungen besprochen, bekannt, realistisch?
  • uvm.

 

„Ich bin glücklich!

...das ist nicht schwer.

Steuern Sie sich selbst ins Glück, indem sie einige Tricks abschauen:

„Das höchste Glück des Lebens besteht in der Überzeugung, geliebt zu werden Was Victor Hugo (1802–1885, franz. Dichter) wusste, haben Forscher in USA und England nachgewiesen. Partner und Freunde sind für uns die größte Erfüllung – sie machen uns glücklicher als Gesundheit, Reichtum, Ruhm oder Bildung. Sie geben uns ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit und heben unser Selbstwertgefühl.

„Glück ist ein Entschluss“, sagte René Descartes (1596–1650, franz. Philosoph). Richtig, denn negative Grübeleien produzieren Adrenalin – und das „frisst“ den Glücks-Stoff Serotonin auf. Dagegen hilft oft schon ein Wechsel der Perspektive: Sage statt: „Ich mache immer alles falsch“ einfach „Jeder macht mal Fehler“ und anstelle „er mag mich nicht“ einfach „Ich muss nicht jedermanns Liebling sein“. (siehe mehr auf meiner Seite "Tipps")

Humor lockt das Glück an“, bemerkte Romana Prinoth Fornwagner (*1960, ital. Archäo-login). Stimmt! Man hat herausgefunden, dass Lachen, ob echt oder aufgesetzt, die Stimmung hebt. Lächeln, bei dem Wangen und Augenmuskeln für ca. 30 Sekunden angespannt werden, signalisiert dem Gehirn, dass gute Laune angesagt ist. Die Grunderkenntnis dieser als „facial feedback“ bezeichneten Technik: Die Simulation eines Lächelns kann das Gefühl selbst erzeugen. Besuchen Sie doch mal einen Lachworkshop und finden heraus, dass dies wirklich stimmt oder machen Sie ihren eigenen Workshop.

„Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich“, sagt man in Thailand. In der Dunkelheit produziert der Organismus nämlich müde machendes Melatonin. Bei genügend Licht jedoch werden die Glückshormone Serotonin und Noradrenalin produziert. Also holen Sie mehr Licht ins Leben, gehen Sie öfter mal in der Mittagspause raus.

„Das Glück ist mit Müdigkeit und Muskelkater billig erkauft“, fand Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi, (1828–1910, russischer Erzähler und Romanautor). Studien haben gezeigt, dass sporttreibende Menschen weniger angespannt, müde, ängstlich, krank, aggressiv und deprimiert sind. Zudem haben Sie ein gestärktes Selbstwertgefühl, können Stress besser bewältigen, sind körperlich und seelisch entspannter – und strahlen dies auch aus.

„Des Menschen ganzes Glück besteht in zweierlei: Dass ihm gewiss und ungewiss die Zukunft sei.“ Friedrich Rückert (1788–1866, deutscher Lyriker). So oder so: Glückskekse mit ihren optimistischen Sprüchen machen einfach froh.

„Glück wird durch den Magen bewirkt“, behauptete schon Voltaire (1694 bis 1778, französischer Philosoph, Schriftsteller und wohl auch Gourmet). Das essbare Glücks-Geheimnis liegt in der Kombination aus tryptophanhaltigen und kohlenhydratreichen Lebensmitteln. Durch die Kohlenhydrate wird Insulin gebildet, das der Aminosäure Tryptophan, einer Vorstufe von Serotonin, den Weg ins Gehirn ebnet. Besonders viel steckt in Käse, Fleisch und Nüssen. Am besten kombinieren Sie dazu „komplexe“ Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten. Sie machen nachhaltig satt – und gute Laune. Wer zwischendurch einen schnellen „Glückskick“ braucht, greift zu Bananen: Sie enthalten die Hormonstoffe Serotonin und Norepinephrin, die fürs positive Denken mitverantwortlich sind.

Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“, Pablo Picasso (1881 bis 1973, spanischer Maler). Kreativität kann eine Quelle für intensives Glück sein. Egal, ob Sie -musizieren, malen, basteln oder dichten: Sperren Sie Ihren inneren Kritiker aus. Wecken Sie Ihre schöpferischen Talente und entdecken Sie Ihre ganz individuellen Fähigkeiten.

„Wer das Glück hat, führt die Braut heim …“ schrieb William Shakespeare, (1564 bis 1616, englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter). … und küsst sie dann, denn Küssen ist besonders gut für die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden. In einem 70-jährigen Leben küsst der Mensch ungefähr 100 000 Mal. Das verlängert das Leben um bis zu fünf Jahre. Man sollte jeden Tag mindestens 20 Sekunden lang küssen. Das bringt die Seele in Schwingungen, lässt das Leben leichter erscheinen und schafft zwischen den Küssenden ein wunderschönes Gefühl von Vertrautheit und Nähe.

„Nichts ist wertvoller als ein guter Freund, außer ein guter Freund mit Schokolade“,
behauptete Charles Dickens (1812–1870, engl. Dichter). Denn die führt
dazu, dass im Körper Serotonin entsteht, das die Botschaft „Sei glücklich!“ überbringt.

„Glück lässt sich nicht mit Hufeisen füttern“, meint Dr. phil. Manfred Hinrich, (*1926, deutscher Philosoph) – aber mit vielen kleinen Glücksmomenten. Sammeln Sie sie für Ihre tägliche „Glücksbilanz“. Forscher haben herausgefunden, dass langfristiges Glück von der Häufigkeit der Glücks-Kicks abhängt – und nicht von der Intensität.

„Ein zu wenig gewürztes Essen ist kein gutes Essen“, besagt eine Weisheit aus Indien. Und es stimmt wirklich. Denn Capsaicin in Paprika und Chili sowie Gingerol in Ingwer vertreiben trübe Stimmung. Das Myristicin in der Muskatnuss soll euphorisierend wirken.

 

„Erschaffe Dein Glück “, sagt Chris Stamm :-) (1966-heute, schweizer Coach). Erschaffe Dein Glück selber, am Anfang bedarf es ein paar Tricks um auf den Weg zu kommen. Einige Tricks sind oben beschrieben, weitaus länger anhaltende sind: lerne die kleinen Dinge zu sehen und Wertzuschätzen (z.B. eine schöne Blume, ein lächeln eines Menschen, fröhliche Kinder uvm.), richte Deinen Fokus auf das Schöne und schaffe Möglichkeiten anstelle deine Aufmerksamkeit auf Misserfolg, Probleme und Ungerechtigkeit zu lenken, Denke daran, Du bist der Schöpfer/die Schöpferin Deiner Realität: ob Du glaubst es kommt gut oder nicht - Du wirst recht behalten. Wer Misserfolge erlebt kann Erfolge wieder schätzen, wer in schwierigen Situationen Möglichkeiten schafft, wächst und wenn auch das Ziel nie erreicht wird, ist er/sie daran gewachsen (das ist das Leben). Gehe in die Möglichkeiten zu lernen, zu geniessen, zu sein, zu erleben, zu schenken, anzunehmen, zu vertrauen anstelle im Selbstmitleid, der Angst vor dem Versagen oder dem allein gelassen werden oder anderen Dingen zu versinken. Stelle Dir nicht zu hohe Ziele, dann kannst Du diese auch erfüllen und kannst auch glücklich sein, etwas erreicht zu haben. "Wenn nur die besten Vögel im Wald singen würden, dann wäre es recht still", diese Aussage hat mir immer sehr gut gefallen. Lass Dich nicht davon abhalten Ziele zu haben, diese sind wichtig, versuche auch immer herauszufinden, was Dir Deine Aengste sagen wollen und was Dein Bedürfnis dahinter ist, leite daraus Möglichkeiten für Deinen Wachstum ab (Vergleiche dabei nicht, es ist Dein Wachstum, jeder hat andere Voraussetzungen und Gaben und geht in seinem Tempo, seinen Möglichkeiten voran). Umgib Dich mit Menschen die Dir helfen, die Dich unterstützen, die evtl. mit Dir auf dem Weg sind und meide Leute die Dich neiden, blockieren und herunterziehen. Lachen, Massieren, Spüren, Fühlen, Geniessen, Sport (produziert oft Glückshormone), Hobby (vor allem kreative), Tanzen, soziale Kontakte, ein gutes Buch, eine schöne CD, lauthals unter der Dusche im Bad singen all das kann Dich glücklich machen. Am Ende wirst Du auf Deinem Weg sein, wissen auf welchem Weg du bist und wenn du vom Weg abgedrängt wirst, wirst Du wissen, dass Du dies meistern kannst, du wirst mit wohlgesinnten Leuten auf diesem Weg sein und Du wirst auf deinem Weg gefordert und gefördert und wirst daran wachsen, anderen gutes tun und dir wird gutes getan. Das tönt für mich sehr nach einem glücklichen Weg.

 

Loslassen

Ausgangssituation

Eine Situation trifft ein welche Dich seelisch belastet. Dies kann sein:

  • Du findest für eine Situation keine Lösung (z.B. was soll ich mit meinem Leben anfangen)
  • Du kannst mit "externer" Situation nicht umgehen (Verlust, Tod, Verletzung, Mobbing, Gewalt)
  • Du kannst mit "interner" Situation nicht umgehen (Schuldgefühl, Aufopferung, geringer Selbstwert)
  • Du fühlst Dich verletzt (und wirfst dies einem anderen vor)
  • Du bist frustriert weil du eine Chance verpasst hast, die Welt dich ungerecht behandelt
  • Forderungen, Erwartungen an Andere die nicht erfüllt werden

Diese Ausgangssituationen können, wenn wir nicht loslassen können und in der Situation verharren, uns festbeissen wie "ein Hund am Stöckchen", unserer seelischen und körperlichen Gesundheit schaden. Sie hält uns gefangen und hindert uns daran unser Leben zu bewältigen und unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten auszuschöpfen.

 

Was passiert mit mir?

  • Ich fühle mich angespannt, mutlos, kraftlos
  • Meine Gedanken schweifen ab, vielleicht bis hin zu Schwindelgefühlen
  • Schlafstörungen, Konzentrations- Merkfähigkeitsstörungen können auftreten
  • Krankmachende Gedanken und schädliches Verhalten
  • Panikattacken, Wut- und Hassgefühle
  • Depressionen, Selbstablehnung

Solange wir nicht loslassen, befinden wir uns in einer Spirale, wir haben die Gedanken auf der krankmachenden Situation und je mehr mir daran denken, desto schlechter geht es uns, wir finden keine Lösung und dadurch fühlen wir uns noch unzulänglicher, denken noch mehr an die Situation und fühlen uns noch schlechter........

 

Was steckt hinter dem loslassen?

Es ist uns etwas wiederfahren, dass unseren Wünschen, Bedürfnissen, Zielen, Vorstellungen wiederspricht. Wir können nun nicht akzeptieren, dass dies so ist.

Wir können z.B. nicht akzeptieren, dass uns ein liebgewordener Mensch weggenommen wurde. Wir finden dafür auch keine Erklärung (er war viel zu jung um zu sterben, wir liebten uns doch - wieso ist die Beziehung dann zu Ende....)

Ähnlich verhält es sich mit allen Punkten welche ich in der Ausgangssituation aufgezählt habe. Es können ganz kleine Kränkungen sein, die zu einem grossen Beziehungsproblem aufschaukeln. Z.B.

  1. er/sie hat mich nicht angerufen
  2. es wäre aber mein Bedürfnis gewesen angerufen zu werden
  3. wieso ruft er/sie nicht an?
  4. er/sie denkt nicht an mich
  5. er/sie denkt an wen anders
  6. ich fühle mich zurückversetzt
  7. ich bin eifersüchtig ...

Auch in dieser Situation kommt man oft nicht auf die Idee, den anderen zu fragen oder ohne Hass zu sagen, es hätte einem gut getan, wenn der andere angerufen hätte (über sich sprechen und was es mit einem selber macht). Oft hat man das Gefühl man sei machtlos und ungerechtfertigt behandelt.

Kurzum:
nicht loslassen ist sich nicht an eine Situation anpassen zu wollen oder zu können

oder die Unfähigkeit sich aus einer schädlichen Situation zu befreien

 

Wie lasse ich los?

Loslassen ist erst einmal ein Entscheid: "ich richte meine Aufmerksamkeit von der belastenden Situation weg"

Wir befinden uns in diesem Moment in Wut, Trauer, Kränkung, Eiversucht, Angst und Verzweiflung unsere ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf diese negativen Gefühle und die Situation (die in Gedanken immer schlimmer wird) die diese hervorgerufen haben. Indem wir uns damit befassen, erleben wir immer wieder die gleichen negativen Gefühle "wieso ist das passiert, hat man mir das angetan, habe ich das gemacht, schaffe ich es nicht ......"

Entwickle 3 Schritte:

  1. erkenne, dass die momentane Situation Dir körperlich und/oder seelisch schadet
  2. entscheide Dich, dass es für Dich besser ist, deine Aufmerksamkeit von der belastenden Situation weg zu lenken
  3. lasse das Stöckchen los in welches Du Dich verbissen hast

Sie finden viele Hilfen auf meinen anderen Seiten, die Ihnen dabei helfen können, hier das wichtigste:

Es geht darum, DICH an die Situation anzupassen, niemanden zu beschuldigen weil er so ist wie er ist und dennoch den anderen und vor allem sich selber zu akzeptieren und seine Gefühle ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln.

Loslassen ist weder gutheissen (einer negativen Situation), noch kapitulieren, es ist das Bewusstsein, dass Sie es verdient haben, dass es Ihnen gut geht (und es geht ihnen besser wenn sie etwas das ihnen nicht gut tut loslassen)

 

Ein paar weitere Gedanken, die hilfreich sein können:

  • Du kannst Deine Gefühle über Dein Denken, Handeln und Sprechen beeinflussen
  • Sage Dir: "ich lasse los", schweifen die Gedanken zur belastenden Situation, sage "stopp" und "ich lasse los"
  • Nicht-loslassen heisst blockieren, stehenbleiben, verschlimmern, erstarren, belasten
  • Loslassen heisst ermöglichen, vorangehen, befreien, erleichtern, Gelegenheiten schaffen

 

Kurz bevor sie loslassen, fühlen sie sich schlecht, weil sie glauben etwas zu verlieren, nicht zu bekommen das sie wollten. Es entsteht eine Lücke, Leere und weil kein Ersatz in Sicht ist ein negatives Gefühl.

Wenn Sie sich entschieden haben loszulassen und dies tun, dann spüren sie eine enorme Erleichterung.

 

„Love it, change it or leave it.”

Im übertragenen Sinn heißt das : Wenn dir etwas im Leben nicht gefällt,

  • lerne, die Sache zu lieben (love it)
  • oder ändere etwas (change it)
  • oder verlasse die Situation (leave it),

Selbstverständlich können Sie

  • sich auch immer wieder darüber aufregen und ärgern, dass es anders ist, als Sie es sich wünschen,
  • Sie können anderen (der Wirtschaft, Freunden, Lebenspartner) die Schuld geben, dass es so ist
  • Sie können eine große Traurigkeit darüber entwickeln und vielleicht in Selbstmitleid versinken oder
  • Sie können sich betäuben, mit Ablenkungen oder Drogen aller Art

 

Aber bringt Sie das langfristig weiter? O.K. eine rhetorische Frage. Natürlich bringt Sie das nicht weiter.

 

„Love it, change it or leave it.”

Wenn man den Spruch weiterdenkt, kann man daraus auch ganz konkrete Fragen entwickeln:

Love it …

  • Welche guten Seiten hat die Situation?
  • Was ist das Positive daran wofür könnte ich sogar dankbar sein?
  • Wie kann ich die Situation als Lernerfahrung nutzen und daran wachsen?
  • Wie kann ich lernen, besser damit umzugehen?
  • Wie kann ich lernen, die Situation weniger ernst zu nehmen?
  • Wie kann ich ein Spiel daraus machen?
  • Wie kann ich lernen, die Situation zu akzeptieren?
  • Wie kann ich es mir erträglicher machen?

!!! Es geht nicht darum die Situation schön zu reden. Es geht eher darum ob sie in manchen Fällen die Welt schwärzer sehen als sie ist. Eine Aussage eher aus esoterischen Bereichen sagt: wenn Du eine Situation annimmst, das daraus lernst was Du daraus lernen sollst, dann wird sich diese Situation von alleine lösen.

Change it …

  • Was genau will ich ändern, was soll anders werden?
  • Welche Möglichkeiten hätte ich, etwas zu ändern?
  • In welcher Beziehung könnte ich mich ändern?
  • Was will ich lernen?
  • Wie genau gehe ich vor um was zu ändern?
  • Bis wann will ich die Veränderung umsetzen?

Aendern Sie das was bei Ihnen liegt. Sie können nicht die Welt ändern sondern nur sich selbst. Das hat den Vorteil, dass Sie daran wachsen. Versuchen Sie also nicht Ihren Partner zu ändern, wenn Ihnen nicht gefällt dass er die Zahnpasta Tube offen lässt sondern ändern Sie Ihre Einstellung. Viel spannender aber sind kreative Lösungen z.B. kaufen Sie einen Zahnpasta Spender anstelle von einer Tube, das macht sogar Spass. Wenn es das noch nicht gibt, dann erfinden Sie es doch und werden dabei noch reich. So wird ihr Leben anstelle Frust nur noch Lust enthalten.

Leave it …

  • Will ich die Situation verlassen?
  • Wie kann ich evtl. dafür sorgen, der unerwünschten Situation nicht mehr zu begegnen?
  • Was wäre der Preis dafür und bin ich bereit den Preis zu bezahlen?
  • Was würde mir fehlen, wenn ich die Situation verlassen würde?
  • Was sind die Risiken und wie könnte ich die Risiken vermeiden oder abfedern?
  • Wann will ich es angehen?
  • Welche Schritte sind dazu notwendig?
  • Bis wann will ich das umsetzen?

Probieren Sie es aus, gleich jetzt!

 


 

 

„Irrationale Ideen, die emotionale Störungen verursachen und aufrechterhalten“

 

1. Die Idee, dass ein Erwachsener in allen seinen Handlungen von jeder Person geliebt werden muss – anstatt sich auf seine eigene Selbstachtung zu konzentrieren, auf das Gewinnen von Anerkennung für praktische Ziele und auf das Lieben anstelle des Geliebt Werdens.

2. Die Idee, dass bestimmte Handlungen schrecklich bzw. böse sind und dass so handelnde Leute streng bestraft werden müssen – anstatt zu erkennen, dass solche Handlungen unangemessen oder antisozial sind, die so Handelnden sich dumm, unwissend oder neurotisch benehmen, und man ihnen besser helfen sollte, sich zu ändern.

3. Die Idee, dass die Dinge entsetzlich sind, wenn sie nicht so sind, wie man sie gerne hätte – anstatt zu versuchen, die Bedingungen zu ändern oder zu kontrollieren, so dass sie befriedigender werden bzw. sie zeitweilig zu akzeptieren.

4. Die Idee, dass menschliches Elend von außen verursacht und einem durch Menschen und Ereignisse von außen aufgezwungen wird – anstatt einzusehen, dass emotionale Störungen durch die individuelle Sicht der Bedingungen verursacht wird.

5. Die Idee, dass man sich schrecklich aufregen sollte, wenn etwas gefährlich oder beängstigend sein könnte – anstatt dem entgegenzutreten und es ungefährlich zumachen bzw. das Unvermeidliche zu akzeptieren.

6. Die Idee, dass es einfacher ist, Lebensschwierigkeiten und Verpflichtungen zu vermeiden – anstatt sie anzupacken und einzusehen, dass der sog. einfache Weg auf lange Sicht gesehen immer der viel schwierigere ist.

7. Die Idee, dass man etwas anderes oder Stärkeres oder Größeres als sich selbst braucht, auf das man sich verlassen kann – anstatt die Risiken des unabhängigen Denkens und Handelns auf sich zu nehmen.

8. Die Idee, dass man in allen möglichen Bereichen kompetent, intelligent und erfolgreich sein sollte – anstatt es so gut wie möglich zu machen und sich als unvollkommenes Wesen anzunehmen, das menschliche Grenzen und spezifische Schwächen hat.

9. Die Idee, dass etwas unbeschränkt das Leben beeinflussen sollte, weil es früher das Leben beeinflusst hat – anstatt aus seinen früheren Erfahrungen zu lernen, ohne zu sehr an sie gebunden zu sein oder zu sehr durch sie eingeschränkt zu werden.

10. Die Idee, dass man sichere und perfekte Kontrolle über die Dinge haben muss – anstatt zu akzeptieren, dass die Welt voller Wahrscheinlichkeit und Zufall ist und das Leben dennoch genießenswert ist.

11. Die Idee, dass menschliches Glück durch Inaktivität und Trägheit erreicht werden kann – anstatt zu begreifen, dass Menschen dann am glücklichsten sind, wenn sie sich anderen Menschen oder Projekten widmen.

12. Die Idee, dass man keine Kontrolle über seine Gefühle hat und nichts dafür kann, bestimmte Dinge zu fühlen – anstatt destruktive Gefühle dadurch zu kontrollieren, dass man daran arbeitet, die blinden Hypothesen zu ändern, mit denen man die destruktiven Gefühle schafft.

 


Analysieren Sie Ihre Situation

Irrationale Ideen verursachen emotionale Störungen

Wenn Sie jemanden haben um darüber zu sprechen, die Situation zu hinterfragen, zu diskutieren, dann ist das ideal. Ansonsten können Sie sich und Ihre Situation mit den obigen "Hilfen" - "Love it, change it or leave it" oder "irrationale Ideen, die emotionale Störungen verursachen" hinterfragen.

Zum Beispiel:

Ich stehe vor einer Entscheidung, fühle mich ungeliebt weil ich mich nicht entscheiden kann und bin innerlich angespannt und kann kaum atmen und schon gar nicht essen, ich ziehe mich zurück und gehe allem aus dem Weg.

--> stellen Sie sich nun alle Fragen aus "Love it, change it or leave it" und schreiben die Antworten auf - welche guten Seiten hat die Situation = ich darf mich entscheiden, ich habe die Wahlfreiheit, ich habe überhaupt eine Wahlmöglichkeit, ich bin mein/ eigener Herr / Herrin .....

Viel Erfolg !!!

 

Auf meinen Seiten finden Sie viele Informationen, wenn Sie eine Beratung wünschen, wie Sie Ihren Weg gehen können Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!